Tchibo vs. Aldi – Der Internet-Speedtest (GPRS/UMTS)

Wie vorgestern bereits erwähnt, bin ich mit dem mobilen Internetangebot meines bisherigen Providers – Callmobile – nicht gerade zufrieden. Dabei spreche ich weniger von der Netzabdeckung oder gar Geschwindigkeit, sondern viel mehr von dem für heutige Zeiten überteuerten Abrechnungsmodell auf Zeit.

Mobiles Internet mag daher zwar geschwindigkeitsbezogen über Callmobile recht viel Spaß machen, doch vergeht dieser schnell schaut man sich später dann das aktuelle Guthaben an. Aus genau diesem Grund hatte ich mir damals eine Zweitkarte von Aldi (Medion Mobile) gegönnt, 24 Cent pro MB sind recht akzeptabel, anders jedoch die Netzabdeckung, denn das genutzte E-Plus-Netz ist recht bescheiden was UMTS anbelangt, wie es der untenstehende Geschwindigkeitstest auch zeigt. Statt UMTS war wieder einmal nur das GPRS-Netz verfügbar. T-Mobile, Vodafone und o2 hingegen waren mit mindestens 25% Signalstärke per UMTS dabei.

Zufällig bin ich heute bei Tchibo auf ein interessantes Angebot gestoßen, um einmal den UMTS-Empfang von o2 unter die Lupe zu nehmen, zumindest Geschwindigkeitstechnisch. Im Rahmen einer zeitlich begrenzten Aktion bietet der Kaffeeröster sowohl in seinen Filialen als auch über das Internet die Tchibo-SIM-Card mit 1 EUR Startguthaben für nur 1 EUR an.
Formular ausgefüllt, Personalausweis vorgezeigt und schon war ich im Besitz einer solchen (ein Aufwand der bei Aldi übrigens vorbildlich nicht betrieben wird unter anbetracht dass manch ein Kunde vll. gar kein Internetanschluss zur Registrierung hat bei Tchibo dennoch nicht verkehrt).

Wie Aldi, verlangt auch Tchibo 24 Cent pro MB Internetverkehr, rechnet aber nicht in 10kb-Schritten ab, sondern rundet unverschämter Weise auf 400kb! Dank des Startguthabens konnte ich insgesamt 4 MB versurfen, ausreichend für einen kleinen Speedtest unter gleichen Bedingungen (Standort) wie mit der Karte von Medion Mobile (Aldi).

Speedtest: Medion Mobile

Speedtest: Tchibo Mobile

Geschwindigkeiten wie man sie von einem optimalen Empfang erwartet mögen dies zwar sicherlich nicht sein, erwähnt sollte an dieser Stelle aber auch, dass der gewählte Standort selbst unter Vodafone und T-Mobile nicht optimal gewählt ist (dickes Mauerwerk). Auf jeden Fall aber ist UMTS möglich und so käme schon einmal ein Provider im o2-Netz für mich in Frage, sollte ich denn wirklich wechseln. Tchibo selber als Callmobile-Ersatz zum telefonieren jedoch aufgrund der hohen Telefonie- und SMS-Kosten, sowie der nicht gegebenen Möglichkeit zur Portierung seiner Rufnummer, nicht.

Übrigens bietet auch Tchibo eine mobile UMTS-Flatrate an und drosselt, anders als man es von vielen anderen Flatrateanbietern kennt, den Speed erst ab 10 GB monatlichen Datenverkehr. Für knapp 20 Euro kann sie über die Hotline gebucht werden, ist monatlich kündbar und kündigt sich selbst, wenn nach Ablauf eines Monats das Guthaben für einen weiteren nicht ausreicht.

Dieser Artikel wurde am 30. Januar 2009 um 10:53 Uhr von Marcel geschrieben und unter Internet abgelegt. Dem Beitrag wurden folgende Tags zugeordnet: , , , , , , , .

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Kommentar von tipp am 15.12.2009 um 15:13 Uhr

Habe dreimal anrufen müssen, bis mein Tchibo-Stick nicht ging.
Jetzt will ich aufladen, weil ich kein Guthaben mehr habe, aber die Prüfung der Bankdaten dauert ewig, und bis das geschieht kann man nicht weder per SMS noch im Internet aufladen, man müsste in die Filiale. Ist ja praktisch, wenn man nicht mobil ist und die Filiale in der Nachbarstadt liegt. Aber wie lockt man den Kunden ja nicht hin, damit er Sachen kauft, die er nicht braucht?

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