Usenext im Test – Usenext wirklich kostenlos testen?

Die Meinungen über den Usenetprovider Usenext gehen weit auseinander, liest man sich durch diverse Foren des Internets. Während die einen vor Begeisterung eine klare Empfehlung aussprechen, gibt es solche, die vor dem Anbieter warnen und dazu raten einen großen Schritt um diesen zu machen.
Häufigster Grund, der Usenext vorgeworfen wird ist, dass der Provider seine Kunden mit einer kostenlosen Mitgliedschaft lockt und anschließend doch zur Kasse bittet.

UsenextDa der Zugang von Usenext ins Usenet tatsächlich mit einem kostenlosen Testzugang beworben wird, bin ich dem Vorwurf vor geraumer Zeit einmal selbst nachgegangen und habe mir gleichzeitig auch das Angebot des Providers genauer angeschaut.
Im Rahmen dieses Beitrags möchte ich erklären, was das Usenet überhaupt ist, welche Inhalte es zu bieten hat und anschließend auch meinen (persönlichen) Eindruck über über das Angebot von Usenext äußern.

Was ist das Usenet?

Bevor es nun aber ans Eingemachte (Usenext) geht, möchte ich an dieser Stelle erst einmal näher darauf eingehen, was das Usenet eigentlich ist, ist es mittlerweile doch schon so alt, dass sich vermutlich kaum noch jemand dran erinnern mag.

Geschichtlich gesehen wurde das Usenet von Tom Truscott, Steve Bellovin und Jim Ellis erschaffen und diente 1979 als Verbindung zweier Unix-Computer zwischen der University of North Carolina und der Duke University. In den nächsten Jahren entwickelte sich ein immer größer werdendes und über die Telefonleitung verbundenes Computernetzwerk, wie das Internet von heute, jedoch bei weitem nicht so umfangreich und eher vergleichbar mit einem Diskussionsforum, denen im Usenet sogenannten Newsgroups.

Mit Entstehung des viel weiter entwickelten Internets von heute, geriet das Usenet wie bereits gesagt jedoch allmählich in Vergessenheit. Dennoch ist es weiterhin bestehend (z. B. über den Zugang von Usenext), man stelle sich vergleichsweise nur mal vor, das komplette Internet so einfach abschalten zu wollen.

Welche Inhalte hat das Usenet zu bieten?

Vergleichbar mit den heutigen Internetforen dient das Usenet in erster Linie zum Austausch von Informationen unter den Lesern der Newsgroups. Darüber hinaus bekommt die Verbreitung von Dateianhängen eine immer größere Bedeutung. Ob nun Dokumente (PDF), Bilder (JPEG), Musik (MP3) oder Filme (DivX), Einschränkungen scheint es im Usenet nicht zu geben.

Mit diesen Inhalten bewirbt übrigens auch der Usenetprovider Usenext, wobei man sich hierbei ausdrücklich von den ebenfalls im Usenet angebotenen urheberrechtlich geschützten Werken distanziert, schließlich stellt auch der Download eines aktuellen Kinofilms (…) aus diesem Netzwerk eine Straftat dar.
Im Gegensatz zum Einsatz von eMule, Torrent & Co. macht sich der User meines Wissenstandes nach jedoch nicht wegen der Verbreitung solcher Dateien strafbar, erfolgt deren Transfer über die Usenext-Software nur in eine Richtung, nämlich dem Clienten.

Wie komme ich ins Usenet?

Wie in das Internet – was mittlerweile automatisch über den Router geschieht – muss sich auch ins Usenet eingewählt werden. Recht einfach lässt sich dies über ein Gateway eines Usnetproviders über das Internet bewerkstelligen. Ein solcher Provider ist u. a. auch Usenext.

Usenext 14 Tage kostenlos testen

Hauptschwerpunkt dieses Blogbeitrags soll natürlich der Usenetprovider Usenext selbst sein, dem wie oben schon kurz angesprochen hin und wieder nachgerufen wird, seine Kunden in eine teure Abo-Falle zu locken.
Und tatsächlich wirbt Usenext mit einer kostenlosen 14-tägigen Testmitgliedschaft, erwähnt auf der ersten Seite nichts von anfallenden Kosten oder einem Abo. Auf der nachfolgenden wird man jedoch wahlweise nach seiner Kreditkartennummer und Bankverbindung gefragt, mit einer Aussagekräftigen Bemerkung, wozu diese benötigt wird, sollen die beworbenen zwei Wochen doch kostenlos sein.

Sobald Ihr Testzeitraum abgelaufen ist, wird Ihre Mitgliedschaft automatisch verlängert, so dass Sie unseren Service ganz bequem und ohne Unterbrechung nutzen können. Ihr Bank-/Kreditkartenkonto wird während des Testzeitraums nicht belastet, Sie können jederzeit kündigen.

Diese Bemerkung hat der Anbieter weder im Kleingedruckten, noch sonst irgendwie versteckt! Fast schon vorbildlich wird dem Kunden an der Stelle erklärt, dass sich nach Ablauf der 14-tägigen Testmitgliedschaft diese automatisch in eine kostenpflichtige umwandelt, an der eine solche auch zu erwarten ist.

Wer hier also nicht rechtzeitig reagiert, der ist in meinen Augen selber schuld! Man bedenke nur mal, dass es bei Handyverträgen nicht anders abläuft, kündigt man diese nicht rechtzeitig, hat dies i. d. R. auch eine automatische Vertragsverlängerung zu bedeuten.

Den Account bei Usenext kündigen

Bevor es nun aber an die Inhalte von Usenext geht, ist es natürlich interessant zu wissen, ob sich der Provider was die Kündigung anbelangt vielleicht quer stellt und deswegen gerne mal in Kritik gerät.

Auf den ersten Blick wird es dem Kunden jedenfalls recht einfach gemacht, den kostenlosen Testaccount von Usenext, ehe er in eine kostenpflichtigen übergeht, zu kündigen, muss dieser lediglich seinen Kündigungswunsch durch klicken der entsprechenden Schaltfläche im Kundencenter äußern.
Die Kündigungsbestätigung geht sofort per E-Mail ein, der Account kann bis zum Ablauf der kostenlosen Probezeit weiter genutzt werden und verlängert sich von nun an nicht mehr automatisch! Was will man also mehr, ist nichtmals eine Briefmarke für die Kündigung nötig…
Mittels mehrerer Testaccounts habe ich mich nun davon überzeugen lassen, selbst nach einem Jahr gab es keine entgeltlichen Forderungen seitens Usenext, wie auch, der Account wurde schließlich rechtzeitig gekündigt!

Usenext-Account kündigen

Ich halte also schon einmal fest, dass in meinen Augen bei Usenext weder die Rede von einer Abofalle sein kann, noch dass einem der Usenetprovider irgendwelche Steine bei der Kündigung in den Weg geht. Wer vergisst rechtzeitig zu kündigen, der ist selber schuld, wenn er schlussendlich zur Kasse gebeten wird!

Die Usenext-Software

Usenext Client downloadenVorsichtshalber kann die Kündigung natürlich schon am nächsten Tag durchgeführt, doch sollten keine voreiligen Schlüsse gezogen werden, denn wer weiß, ob einem das Downloadangebot von Usenext nicht vielleicht doch sogar zusagt.
Um dies herauszufinden, muss als aller erstes der Usenext-Client heruntergeladen werden. Dieser ist im Mitgliedsbereich oder direkt hier zu finden. Die Installation sollte selbsterklärend sein, wie an sich eigentlich auch die Bedienung der Software selbst.

Nach der Eingabe der Usenext-Zugangsdaten, wird einfach die gewünschte Datei in das Suchenfeld eingetragen und die Suche mit nur einem Klick gestartet. Das Suchergebnis wird im Anschluss feinsäuberlich aufgelistet und lässt einen ebenso einfachen Download der gewünschten Datei zu, nur dass nun ein Doppelklick verlangt wird, ;-)

Downloads bei Usenext von der ersten Sekunde an mit Fullspeed

Schenkt man der Geschwindigkeitsanzeige etwas Aufmerksamkeit, ist zu sehen, wie die Downloads von der ersten Sekunde an mit Fullspeed heruntergeladen werden und binnen kürzester Zeit auch vollständig auf der Festplatte gespeichert sind.

Filme, Musik, Software und vieles mehr aus dem Usenet laden

Auf den ersten Blick natürlich nicht ersichtlich, doch wird einem nach den ersten Suchanfragen schnell klar, dass das Downloadangebot im Usenet recht umfangreich ist. Sei noch einmal darauf hingewiesen, dass ich mich von den angebotenen aktuellen Kinofilmen, Musikcharts und gecrackter Software an dieser Stelle distanzieren möchte, umfassen die mehr als 60.000 durchsuchbaren Newsgroups, nach Angaben von Usenext über 800 Terabyte.an Daten, wovon Tag für Tag durchschnittlich 5.000 GB dazukommen.

Erstaunlich ist natürlich, dass das Usenet weniger mit Fakes zu kämpfen hat und anscheinend Viren in den Downloads genauso ein Fremdwort sind. Von den bekannten Tauschbörsen ist man da anderes gewohnt,.

Mein Fazit zu Usenext als Usenetprovider:

Nun aber wirklich mal Klarschiff zum Usenetzugang von Usenext! Der Provider verspricht seinen Kunden wirklich nicht zu viel und sollte im Rahmen eines kostenlosen Testaccounts von jedem wenigstens einmal ausprobiert werden. Wer rechtzeitig – und dies kann schon am nächsten Tag der Fall sein – seinen Account binnen der 14 Tage kündigt, der hat auch nichts zu befürchten, was irgendwelche entgeltlichen Vertragsforderungen des Anbieters anbelangt.

Nicht ohne Grund sprechen auch renommierte Computerfachzeitschriften großes Lob aus, was Usenext betrifft und bestätigen – wie z. B. die PC-Welt – dass das Testabo wirklich kostenlos ist…

Dieser Artikel wurde am 10. Februar 2010 um 20:43 Uhr von Marcel geschrieben und unter Sponsored abgelegt. Dem Beitrag wurden folgende Tags zugeordnet: , .

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