Bilder als JPEGmini speichern – Fotos ohne Qualitätsverlust verkleinern

Ähnlich wie beim MP3-Format, sind auch die JPEG-Kompression in die Jahre geraten. Die Anforderung und die Zahl der Pixel ist stetig gestiegen, auf gleichem Stand dagegen geblieben ist die Komprimierung. Benötigten Fotos aus der Digitalkamera vor einigen Jahren noch gerade einmal 1 MB, ist die Dateigröße mittlerweile auf ein vielfaches gestiegen. Mit steigenden Bandbreiten an sich zwar kein Problem, doch völlig unnötig wie nun JPEGmini zeitg!

Was ist JPEGmini?

Bei JPEGmini handelt es sich um eine Optimierung der klassischen JPEG-Komprimierung durch das israelische Startup-Unternehmen ICVT aus Tel-Aviv. Der optimierte Algorythmus erlaubt Komprimierungen um bis zu 80 Prozent, was (bei gleichem Komprimierungsgrad) ein vielfaches des üblichen JPEG-Formats entspricht.

Nach der erfolgten Komprimierung durch JPEGmini lassen sich die Dateien über jeden Bildbetrachter aufrufen, die auch dass klassische JPEG-Format unterstützen, denn bei JPEGmini handelt es sich nicht um ein neues Bildformat, sondern lediglich eine Optimierung des Komprimierungsalgorhytmuses, der während des Speichervorgangs der Fotodatei greift.

Wie lassen sich Fotos als JPEGmini speichern?

Da es sich bei JPEGmini um einen recht neuen Komprimierungs-Algorythmus handelt, der bei weitem noch kein Standard ist, erfolgt die Umwandlung einer Bilddatei wie beispielsweise aus einer klassischen jpg-Datei zu JPEGmini über die dem Format gewidtmeten Webseite der Entwickler. Auf dieser wird die Originaldatei einfach hochgeladen und kann im Anschluss nach der JPEGmini-Komprimierung wieder heruntergeladen werden.

In einem Testdurchlauf konnte ich beispielsweise ein 5MB großes Foto auf unter einem Megabyte verkleinern. Die auf der JPEGmini-Webseite Vorschau zeigt einen Vergleich des Originals und der neu komprimierten Version, bei der ich auf Anhieb kaum einen Unterschied zueinander entdecken konnte.

Fotos mit JPEGmini ohne Qualitätsverlust verkleinern

JPEGmini in Photoshop & Co. Nutzen

Derzeit ist es leider noch nicht möglich, aus Anwendungen wie Photoshop, XNview & Co. heraus Fotos direkt via JPEGmini auf die Festplatte zu speichern. Es bleibt abzuwarten, wie sich das ganze entwickeln wird! Zeit, dass sich etwas tut ist es mittlerweile allemale geworden, stammt das klassiche JPEG aus einer Entwicklung in den 90er Jahre.

Kleine Kritik am Rande: da es sich weiterhin um eine JPEG-Datei handelt, lassen sich aber auch mit JPEGmini leider nur Bilder mit einer Farbtiefe von 8bit speichern…

Dieser Artikel wurde am 17. September 2011 um 13:42 Uhr von Marcel geschrieben und unter Tipps & Tricks abgelegt. Dem Beitrag wurden folgende Tags zugeordnet: , , , , .

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Kommentar von Lara am 26.05.2015 um 08:24 Uhr

Super Sache. Der Qualitätsverlust ist echt nicht zu sehen, bzw. es gibt tatsächlich keinen. Danke für den Beitrag.

Gruß

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