Und wieder eine (gefälschte) Rechnung mit Trojaner im Anhang

Von Spam und Viren lasse ich mich bei E-Mails eigentlich nicht blenden. Heute Morgen jedoch war ich leicht irritiert, als ich plötzlich auf mein Firmenpostfach eine Nachricht von einem Inkassobüro mit einem gewissen Herrn Tesch als Geschäftsführer bekam. Dieser Name war mir in der Firma recht bekannt, zwar nicht im Zusammenhang mit einer Inkassoverein, dafür aber in einem anderen als Lieferant von uns.

Sehr geehrte Damen und Herren!
Die Anzahlung Nr.589071463823 ist erfolgt Es wurden 1228.00 EURO Ihrem Konto zu Last geschrieben.
Die Auflistung der Kosten finden Sie im Anhang in der Datei: Rechnung.

Alle unsere Rechnungen sind mit einem Sicherheitszertifikat versehen – der ist fuer Sie nicht von Bedeutung

TESCHINKASSO Forderungsmanagement GmbH

Geschaeftsfuehrer: Siegward Tesch
Bielsteiner Str. 43 in 51674 Wiehl
Telefon (0 22 62) 7 11-9
Telefax (0 22 62) 7 11-806

Ust-ID Nummer: 212 / 5758 / 0635

Amtsgericht Koeln HRB 39598

Dennoch war mein Misstrauen geweckt, denn welches Inkassobüro meldet sich auf diesen Weg bei einem Gläubiger? Und warum meldet man sich als solches, wenn man darüber informiert, dass der Rechnungsbetrag vom Konto eingezogen wurde?

Misstrauisch durchsuchte ich den Anhang mit dem Virenscanner, fand jedoch vorerst nichts! Ein Blick in den Editor bestätigte mir jedoch meine Vermutungen, denn der Inhalt der angeblichen Rechnungstextdatei war eine Verknüpfung zu dem im getarnten Zertifikat versteckten Trojaner. Nach Aktualisierung der Virendatenbank wurde dieser auch endlich als solcher identifiziert.

Dieser Vorfalls hat mir jedenfalls wieder gezeigt, dass meine Vorsicht was E-Mail-Anhänge betrifft nicht unbegründet ist. Auch scheinbar bekannte Absender und Viren-Scanner sind keine Garantie für 100% Sicherheit.

Dieser Artikel wurde am 24. Oktober 2008 um 23:44 Uhr von Marcel geschrieben und unter Sonstiges abgelegt. Dem Beitrag wurden folgende Tags zugeordnet: , , .

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