Achtung! – Heute: Streik bei der Deutschen Bahn

Berufspendler aufgepasst! Auf ausgewählten Strecken streiken heute die Lokführer der Deutschen Bahn. Betroffen von dem Bahnstreik sollen nach Gewerkschaftsangaben die Gebiete um Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Saalfeld, Magdeburg, München, Nürnberg und Köln sein.

Mit dem Streik soll bereits ab 4:30 Uhr begonnen werden, andauern wird er bis voraussichtlich in den späten Vormittagsstunden, weswegen auch mit erheblichen Beeinträchtigungen im morgendlichen Berufsverkehr zu rechnen ist.

Die Deutsche Bahn äußert sich wie folgt zum Bahnstreik am heutigen Donnerstag, den 29. Januar 2009:

DB-Kunden müssen wegen Warnstreiks am Donnerstag möglicherweise mit erheblichen Beeinträchtigungen des Zugverkehrs rechnen.

Gewerkschaften streiken ab 4:30 Uhr in neun Städten – Zusätzliche DB-Mitarbeiter im Einsatz • Bahn verstärkt Kundenservice – Fahrkarten werden kostenfrei erstattet

Aufgrund der angekündigten Warnstreiks müssen Kunden der Deutschen Bahn am Donnerstag, 29. Januar, mit möglicherweise erheblichen Beeinträchtigungen im morgendlichen Berufsverkehr rechnen. Nach Gewerkschaftsangaben sollen sich die Streikaktionen auf Köln, Düsseldorf, Bremen, Hamburg, Berlin, Saalfeld, Magdeburg, Nürnberg und München konzentrieren und von 4:30 Uhr bis zum späten Vormittag dauern.

Der Deutschen Bahn liegen keine Informationen seitens der Gewerkschaft vor, welche Züge von den Streikmaßnahmen betroffen sein werden. Laut Medienberichten sollen die S-Bahnen in Berlin und Hamburg nicht bestreikt werden. Neben Zugausfällen im Regional- und S-Bahn-Verkehr der betroffenen Regionen müssen Bahnkunden auch bundesweite Verspätungen oder einzelne Ausfälle im Fernverkehr befürchten. Einzelne Einschränkungen des Zugbetriebs können sich möglicherweise auch bis in den Nachmittag oder frühen Abend hinziehen. Die Bahn geht jedoch davon aus, dass der überwiegende Teil des Zugverkehrs außerhalb der neun Streikschwerpunkte ohne größere Behinderungen ablaufen kann.
Zusätzlich werden mehrere Hundert Mitarbeiter auf den betroffenen Bahnhöfen im Einsatz sein, um Reisende im direkten Kontakt über alternative Reisemöglichkeiten zu informieren.
Aktuelle Informationen zu den Beeinträchtigungen des Zugverkehrs, möglichen Reiseempfehlungen und den speziellen Kulanzregelungen stellt die Bahn an dieser Stelle, über eine Hotline sowie über Anzeigen und Durchsagen auf Bahnhöfen und in Zügen zur Verfügung.

Die kostenlose Telefon-Hotline unter der Nummer 08000 99 66 33 ist bereits rund um die Uhr geschaltet. Aus dem Ausland kann die Nummer +49 1805 33 44 44 (Gebühren je nach Herkunftsland und Provider) gewählt werden.

Informationen über zeitnahe Abweichungen vom Fahrplan: www.bahn.de/ris

Nutzer eines WAP-fähigen Mobiltelefons können aktuelle Reiseinformationen über mobile.bahn.de/ris abrufen.

Zusätzlich bietet die DB ihren Kunden spezielle Kulanzregelungen an. So kann der Kunde bei Zugausfall oder verpasstem Anschluss mit dem nächsten – auch höherwertigen – Zug weiterfahren. Bei zuggebundenen Angeboten wird die Zugbindung aufgehoben, d.h. Inhaber von Sparpreis-, Dauer-Spezial-, Europa-Spezial- oder Gruppen-Fahrkarten können die nächstmögliche Verbindung (früher oder später) nutzen.

Fahrgäste, die aufgrund streikbedingter Zugausfälle oder Verspätungen ihre Reise nicht antreten konnten, haben bis 15. Februar die Möglichkeit zur kostenlosen Erstattung von Tickets und Reservierungen. Die DB erstattet auch Fahrkarten wie das Dauer-Spezial, Länder-Tickets und das Schönes-Wochenende-Ticket kostenlos, die sonst nicht zurückgegeben werden können. DB-Zeitkarten werden anteilig erstattet, wenn der Geltungsbereich der Fahrkarte sowie der Reisetag direkt betroffen sind.

Bedingungen für die Rückgabe und Erstattung online bestellter Fahrkarten erhalten Sie hier

Vorab-Erstattungen für zuggebundene Fahrkarten aufgrund erwarteter Streikfolgen sind nicht möglich. Da Streiks höhere Gewalt darstellen, gelten die sonst üblichen Entschädigungsregelungen bei Verspätungen nicht. Möglicherweise abweichende Umtausch- und Erstattungsregelungen der Verkehrsverbünde sind über die jeweiligen Auskunftsstellen zu erfragen.

Dieser Artikel wurde am 29. Januar 2009 um 00:25 Uhr von Marcel geschrieben und unter Sonstiges abgelegt. Dem Beitrag wurden folgende Tags zugeordnet: , , , , .

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