Tierquälerei beim Eichborn-Verlag?

So klein sie auch sind, umso nerviger erscheint einem ihre Anwesenheit in den warmen Sommermonaten. Die Rede ist nun weder von der Mücke oder Wespe, sondern viel mehr der Fliege. Doch warum nimmt man seitens des Eichborn-Verlages 200 dieser kleinen fliegenden Tierchen bewusst mit auf die Frankfurter Buchmesse?

Klar, der Eichborn-Verlag ist der Verlag mit der Fliege, doch wer verbindet eine fliegende Fliege im Alltag mit dem Logo des Bücherverlags? – Auf der Buchmesse in Frankfurt zumindest so mancher Besucher, denn hat man sich die spaßige Idee einfallen lassen, ein Werbebanner an Fliegen zu befestigen und diese frei auf die Besucher loszulassen.

Sicherlich eine Werbeidee, die auffällt, doch frage ich mich beim Ansehen des Videos, ob dies nicht an Tierquälerei grenzt. Auch wenn – wie die Macher des Videos betonen – keine Fliege zu Schaden gekommen sein mag, weiß man nicht wie diese sich als Werbeträger gefühlt haben. Man stelle sich nur einmal vor, uns lege irgendjemand auf offener Straße einfach eine Kette mit sehr hohem Gewicht an…

Dieser Artikel wurde am 1. November 2009 um 19:26 Uhr von Marcel geschrieben und unter Sonstiges abgelegt. Dem Beitrag wurden folgende Tags zugeordnet: , , , .

Bisher wurde 2 Kommentare zu diesem Artikel geschrieben

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Kommentar von Shisha am 11.11.2009 um 22:40 Uhr

Geschmackos und ohne jede Ethik, ein weiterer Hinweis auf den sinnlosen und besinnlunslosen Umgang der Menschen mit Tieren. Das sowas nun auch noch von Seiten der Literatur kommt zeigt wie tief der Horizont bei den verantwortlichen beim Eiborn-Verlag hängt.

Kommentar von frankenfeld am 30.11.2009 um 10:44 Uhr

Woher soll man denn wissen, dass keine Fliege zu Schaden gekommen ist…Haben sich die Verantwortlichen etwa jedes einzelne der Tierchen gemerkt und im Nachhinein geprüft, ob sie gesund sind? Und ob sie dabei glücklich waren, kann sowieso keiner wissen, oder können die beim Eichborn Verlag etwa die Mimik der Fliegen entschlüsseln, bzw. deren Summsprache übersetzen? Fair wäre zudem, den Tierchen nach getaner Arbeit einen Bonus, wie etwa eine große Portion Schinken oder Pflaumenkuchen, zukommen zu lassen…

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