Eierkocher im Test: Krups F 234-14 Eierkocher

Die in den etwa letzten 15 Jahren zubereiteten Frühstückseier mag ich zwar sicherlich nicht mehr an beide Hände abzählen können, doch aufs Jahr gerechnet könnte dies dann doch schon gut hinkommen, lässt man Spiegelei & Co. wirklich mal außen vor. Nicht etwa, dass mir Eier plötzlich nicht mehr geschmeckt haben, darf ein solches z. B. im Kartoffelsalat oder das Spiegelei auf dem Spinat nicht fehlen, sondern lässt sich das ganze mit nur einem einzigen Wort erklären: Faulheit!

Damals noch bei den Eltern lebend, verabschiedete sich irgendwann der Eierkocher. Musste einst für ein solches Gerät nich ein paar Euro Mark mehr auf den Tisch gelegt werden als bei den Chinaprodukten von heute, rannte man natürlich nicht direkt in den nächsten Elektromarkt um sich gleich ein neues Gerät zu kaufen, sondern behalf sich vorerst mit dem Herd und einem Kochtopf weiter.
Es ging auch so und da der Eierverzehr sich sehr einschränkte, die ersten solcher in der Mülltonne landeten, dachte irgendwann auch keiner mehr über die Neuanschaffung eines Eierkochers nach. – Wie gesagt, liegt dies mittlerweile an die 15 Jahre zurück…

Natürlich schmecken die Eier aus dem Topf nicht anders, doch wer hat schon Lust nach dem Frühstück diesen noch schnell zu spülen? Auch wenn es bei dem bisschen gekochten Wasser kein großer Aufwand sein mag, gestehe ich zu faul hierzu zu sein. ;-) Mal ganz von der Zubereitungszeit zu schweigen, braucht das Wasser im Topf einfach länger um auf die nötige Temperatur zu kommen. Da geht es mit einem Eierkocher wirklich fixer und energiesparender ist die ganze Geschichte noch dazu.

Lange Rede, kurzer Sinn: Da auch bei mir in den eigenen vier Wänden die Hühnereier eher in der Mülltonne, als auf dem Teller gelandet sind, wurde es Zeit sich endlich einen Eierkocher zu kaufen und so wieder öfters in den Genuss eines leckeren Ei zum Frühstück zu kommen.

Nach zahlreichen Recherchen in den Kundenbewertungen auf Amazon, entschied ich mich trotz so mancher negativer Bewertung für den Krups F 234-14 Eierkocher in der Farbe azuro, den es außerdem auch in weiß gibt.

Warum habe ich mich für den Krups F 234-14 entschieden?

Von Liebe auf den ersten Blick zu sprechen, wäre vielleicht ein wenig übertrieben, doch optisch gefiel mir der kleine Eierkocher von Krups auf Anhieb, würde er sich mit seinen kompakten Maßen prima als Dauergast auf der Küchenarbeitsplatte neben Toaster, Senseo & Co. machen.

Weiterhin bildete man sich natürlich ein, von einer Marke wie Krups noch einen gewissen Hauch von Qualität geboten zu bekommen, auch wenn man in der Preisklasse um die 25 EUR rum nun nicht unbedingt zu viel erwarten sollte.

Außerdem lege ich großen Wert auf einen Netzschalter an Geräten, die dauerhaft ihren Platz an einer Stelle finden sollen und nicht nach jedem Gebrauch wieder im Küchenschrank verschwinden. Gut, hier mag ich mir dann auch mittels Schaltersteckdosen weiterhelfen können, doch kann beim Krups F 234-14 auf einen solchen getrost verzichtet werden, denn hat dieser einen eingebauten solchen.

Weniger entscheidend waren für mich die angebotenen Farben, hätte sich auch ein weißer Eierkocher gut in meiner Küche gemacht und habe völlig grundlos zur Variante in azuro gegriffen.

Die Verarbeitung des Krups-Eierkochers

Wie bereits schon erwähnt, darf man von einem Gerät unter 30 EUR (heute) nicht viel erwarten, lassen selbst namhafte Hersteller ihre Produkte mittlerweile in China & Co. produzieren. So sehr der F234-14 mit seinen kompakten Maßen in meinen Augen auch ein optischer Hingucker ist und sich von der Handhabung auch überhaupt nicht billig anfühlen mag, merkt man auf dem zweiten Blick schon die Unterschiede zu richtig teuren Geräten.

Fange ich einfach mal mit den Standfüßen des Krups F 234-14 an, sind davon nur zwei von den insgesamt vier gummiert, was den festen Stand des Kochers im Betrieb zwar nicht gefährden mag, jedoch sollte man ein Anstoßen doch besser vermeiden, rutscht dieser dadurch schon recht leicht über die Küchenarbeitsplatte.

Darüber hinaus sitzt auch der Deckel recht locker auf dem Gehäuse was mir nach etwa einer Woche nun keinerlei Probleme bereitet haben mag, aber eben nicht gerade sehr vertrauenswürdig wirkt.

Eier kochen mit dem Krups F 234-14 Eierkocher

Wieder einmal viel zu viel drum herum geredet, komme ich nun zum eingemachten, denn der Krups F 234-14 soll ja schließlich Eier kochen. Und dazu ist er auch bestens geeignet! Für zwei mittelweiche Frühstückseier braucht der Eierkocher mit seinen 300 Watt insgesamt etwa rund 10 Minuten.

Der eingebaute Summer gibt Laut über den Zeitpunkt, dies aber in einer solchen Lautstärke, dass auch die Nachbarn es garantiert mitbekommen und ich den Eierkocher im Rahmen dieses Beitrags zum ersten mal so richtig kritisieren muss. Da das Gerät sich auch nicht automatisch abschaltet, sollte man wirklich schnell aufspringen um es auszuschalten, ehe sich noch wer beschwert. ;-)

Mein Fazit zum Krups F234-14:

Wer nicht mehr als drei Eier verdrückt und ein wirklich kompaktes Gerät für die Küche sucht, der fährt in der Preisklasse von unter 30 EUR mit dem Krups F 234-14 Eierkocher sicherlich nicht verkehrt. Vorausgesetzt natürlich man ist nicht all zu schreckhaft, hat mich der Summer am Ende des Kochvorgangs – trotz Vorwarnung – doch wirklich sehr überrascht.

Dieser Artikel wurde am 5. Juni 2010 um 15:53 Uhr von Marcel geschrieben und unter Reviews abgelegt. Dem Beitrag wurden folgende Tags zugeordnet: , , , , .

Bisher wurde 2 Kommentare zu diesem Artikel geschrieben

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Kommentar von Annalenahartwig am 15.06.2010 um 03:03 Uhr

Wie siehts denn aus mit der Wasserbefüllung? Ist da ein kleiner Messbecher bei, der erfahrungsgemäß nach wenigen Wochen abhanden kommt? Meiner ist schon weg, ich fülle das Wasser nach Gefühl ein, mit überraschenden Ergebnissen von sehr hart bis Chuck Norris-Like

Kommentar von Driver am 13.08.2010 um 13:43 Uhr

So richtig überzeugt hat der Eierkocher wohl nicht ;)
Ich bin kein Fan von Eierkochern, wohl auch nur, weil ich an sich selten gekochte Eier esse.
Wenn es doch mal vorkommen sollte, dann reicht mir ein normaler Kochtopf auf dem Herd. Bei einer Familie sieht das natürlich anders aus.

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