CDU liest E-Mails der Fraktionsmitglieder heimlich mit

Wer einem Brief persönlich an eine Person gerichtet schreibt, der erwartet natürlich auch, dass ihn nur diese (oder ggf. ein Bevollmächtigter) liest, schließlich haben wir in Deutschland doch das Briefgeheimnis. Anders sollte man es eigentlich nicht bei einer E-Mail erwarten, besonders wenn diese an einen politischen Vertreter gerichtet ist.

Wie die RP-Online nun herausgefunden hat, scheint dieses Vertrauen der CDU Geldern ziemlich egal zu sein und leitet an Fraktionsmitglieder gerichtete E-Mails (Adressen dieser mit Vor- und Nachnahmen auf der Parteiwebseite aufgelistet) ohne Wissen beider Betroffenen einfach an die Stadtverbandsspitze um.

Aufgefallen ist dies nun CDU-Ratsmitglied Bernd Holz, nachdem man ihn speziell auf eine E-Mail ansprach und im Anhang dessen auch eine Kopie dieser anfügte. Holz hat Strafanzeige gegen die Stadtverbandsspitze (Stefan Wolters und Marianne Ingenstau) gestellt.

Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, wem er im Rahmen der Bundestagswahl seine Stimme gibt, aber aktueller Vorfall, der die Fraktionsmitglieder der Gelderner CDU betrifft, gibt mir Zustimmung, dass mein Kreuz am 27. September bei der Piratenpartei wohl gar nicht mal so verkehrt ist, entwickelt sich Deutschland wohl oder übel immer mehr zu einem Überwachungsstaat.

Polizist schlägt Kameramann „brutal“ zu Boden

Es klingt wie eine typische Schlagzeile einer Boulevardzeitung, mit eingeschränkt seriöser Berichtserstattung und wenn auch leicht übertrieben, ist etwas Wahres dran!

Nach einem Badeunfall in Geldern, kam es am vergangenem Dienstag zu einem Zwischenfall zwischen Polizei und Journalisten. Während der Kameramann seinem Job nachging und das Geschehen filmte, forderte ein Beamter (Polizei Kleve) ihn auf, seine Kamera auszuschalten, als er diese auf den Abtransport des Badeopfers richtete. Wenig eingeschüchtert davon, wies er auf die Pressefreiheit hin, dessen Dank dass zu Boden werfen seiner (recht teuren) Kamera war.

Die darauffolgenden Bilder sind eher unspektakulär, umso erschreckender die Situation sich auch zugespitzt hat. Der Journalist kommentiert völlig grundlos zu Bode geworfen zu sein, nur weil er seiner Arbeit nachgekommen ist. Übrige Polizeibeamte hätten nicht in das Geschehen eingegriffen. [weiter]

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