Ubuntu ganz einfach auf den USB-Stick kopieren

Als wäre es gestern gewesen, erinnere ich mich noch recht gut an den damaligen Aufwand, ein Betriebssystem auf den Eee PC zu installieren, verfügte das Netbook damals – wie auch die heutigen Modelle – über kein CD- bzw DVD-Laufwerk und ließ eine Installation nur via Speicherkarte oder USB-Stick zu.

Mittlerweile ist seit jeher aber einiges an Zeit vergangen und statt mich nur auf die alteingesessene (recht aufwendige) Methode zu fixieren, suchte ich nun nach einem bequemeren und vielleicht auch einfacheren Tool, Ubuntu bootfähig auf einen USB-Speicherstick zu bringen.

Bei Carsten bin ich auf die Freeware Linux Live USB Crator gestoßen, einem Tool, welches mir Ubuntu mit nur wirklich sehr wenigen Klicks und auf ganz einfache Weise, wie gewünscht auf den USB-Stick gebracht hat.

Einfach das Ziellaufwerk – also die Speicherkarte oder den Stick – sowie das ISO-Image der Linux-Distribution angeben, ggf. noch die ein oder andere (in meinem Fall jedoch unnötige) Einstellung machen und mit einem Klick wird das ganze dann auf den Wechseldatenträger kopiert. – Echt klasse! Wäre das doch damals schon so schnell und einfach gegangen…

Der Linux Live USB Crator (lauffähig unter Windows) lässt sich mit seinen knapp 2 GB kostenlos über die Webseite des Entwicklers runterladen, muss lediglich entpackt und nicht installiert werden.

Bootzeit-Vergleich: Windows 7 vs. Ubuntu 9.10

Während die CHIP in ihrer aktuellen Ausgabe zum Entschluss gekommen ist, dass Windows 7 schneller startet als die Linux-Distribution Kubuntu, kursiert seit einigen Tagen auf YouTube nachstehendes Video, welches ein ganz anderes Ergebnis zeigt.

Wohl bemerkt handelt es sich bei der verwendeten Linux-Distribution nicht um Kunbutu, sondern die zweite Alpha von Ubuntu Karmic. Abgesehen davon kam beim Windows-Notebook ein etwas schnellerer Prozessor (Intel C2D 7250) als wie beim Vergleichsgerät (Intel C2D 7100) zum Einsatz.

Während Windows 7 zum vollständigen booten des Systems 44 Sekunden benötigt, ist die kommende Version von Ubuntu 9.10 also schon nach 29 Sekunden bereit.

In meinen Augen ein eher uninteressanter Test, denn ob ich eine halbe, ganze oder gar zwei Minuten warte, ist mir bei einem Computer eher egal. Dennoch interessant zu sehen, wie schnell Linux doch geworden ist, hat man damals noch mehre Minuten beim Start und Herunterfahren warten müssen.

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